Die Blühfläche sieht im Winter auf den ersten Blicke eher ‚trostlos‘ aus. Viele Stängel vom Fenchel und anderen Stauden stehen noch bieten den Insekten Überwinterungsmöglichkeit bzw. den größeren Tieren Nahrung und Deckung. Die Tage mit Schnee zeigten dann auch anhand der Spuren, dass viele Tier die Fläche nutzen.
Die Nistkästen wurden im Winter nun gesäubert. Im Hummelkasten hatte sich ein Wespenstaat eingenistet, die Waben sind nun verlassen. Unter den Waben hatte es sich eine Maus gemütlich gemacht. Die Brutkästen für die Mauerbienen waren dieses Jahr sehr gut angenommen worden. Beim Reinigen zeigt sich dann aber auch, dass sich auch so manche Tauffliege und andere ‚Schmarotzer‘ sich mit eingenistet hatte, aber das gehört dazu. Dennoch haben sich erfreulich viele Puppen entwickelt. Wir sind gespannt, wie viele Bienen im Frühjahr schlüpfen werden. Unter der Schneedecke haben sich viele Mäuse wohl gefühlt und viele Gänge angelegt. Die ‚Gewölle‘ (unverdautes Fell/Knochen, das Greifvögel auswürgen), die man an den Sitzstangen und hier an Bienennistkasten finden kann, zeigen aber, dass das die Eulen das entdeckt haben und sich darum kümmern. Auf jeden Fall hat sich die Fläche als Refugium für die Natur bewährt – und wir sind gespannt auf die Entwicklungen im nächsten Jahr!








