Frühjahr 2026

Im Frühjahr haben wir nun einige neue Nisthilfen aufgestellt. Einmal einen weiteren Hummelkasten, dann eine Nisthilfe mit sehr engen mit und sehr weiten Röhren für ‚Spezialisten‘, und dann noch einige weitere Kästen mit Pappröhren mitten auf der Fläche. In den einen Kasten haben wir einen Block mit lehmigem Sand für selbst grabende Insekten gepackt – mal sehen, wie das von wem angenommen werden wird.

Die ersten Niströhren sind nun aufgebrochen (als Vergleich: Bild von Anfang März und Mitte April), es sind also die ersten Mauerbienen geschlüpft. Das sind üblicherweise die Männchen, die sich vorne in den Röhren entwickeln. Als erste Futterquelle dienen dann die zahllosen Buschwindröschen im angrenzenden Wald. Auf der Blühfläche selbst blüht noch nicht so viel, aber die ersten mehrjährigen Pflanzen treiben aus, wie beispielsweise die Margeriten.


Im April möchten wir dann die Hälfte der Fläche durchreißen und neu ansäen, um dann einjährigen Blühpflanzen eine Chance zu geben. Das soll dann insgesamt die Artenfülle erhöhen und ein Wechselspie mit der mehrjährigen Fläche ergeben. Außerdem hat sich an einigen Stellen eine dichtes Graspolster entwickelt, das wir im Sinne der Blühvielfalt durch diese Maßnahme eindämmen möchten. Wir sind gespannt, wie sich diese Maßnahme insgesamt auf die Tier- und Blühvielfalt auswirken wird.

Die Mauerbienen sind schon aktiv bei der Arbeit