Die Blühfläche im Sommer 26
Nun haben wir die Fläche ja zweigeteilt. Auf der südlichen Hälfte wurde neu ausgesät, während auf der nördlichen Hälfte sich die mehrjährigen Stauden entwickeln sollten. Das hat auch sehr gut geklappt. Die Fläche des ‚Altbestands‘ war im Juni/Juli ein einziges Meer an Margeriten. Nun im August dominieren u.a. die Flockenblumen, Johanniskraut und bald der Fenchel. Auch einige ‚besondere‘ Stauden wie Wegwarte und Wilde Karde sind zu finden.
Auch die Insekten haben vom Stehenlassen der Stängel profitiert. So waren im Frühjahr viele ‚Distelböcke‘ zu finden, deren Larven sich in den Altstängeln von Disteln und Doldenblütlern entwickeln und erst im Frühjahr in diesen verpuppen. Und die Mauerbienen fanden im Frühjahr auch recht gut Futter, da der Altbestand früh in Blüte ging.
Die Fläche ist recht hoch ‚verkrautet‘ – und bietet dem Wild Deckung, bzw. zahlreichen Vögeln Samen als Nahrung, wie z.B. Scharen an Dieselfinken.
Im ‚Neubestand‘ dominiert nun der Borretsch und bietet den Fluginsekten reichlich Nahrung. Ansonsten sind auf der Fläche wieder viele Heuschrecken zu beobachten – und nun auch Wespenspinnen mit ihrer auffälligen Färbung und den besonderen Netzen. Ein Besuch lohnt sich also.












